
Beschreibung des Brennbetriebs
Brennanlage: Messer Griesheim mit externem Programmierplatz
- 2x Autogen-Brenner, Schnittdicke bis 250 mm
- 1x Plasma-Brenner, Schnittdicke bis 25 mm
- 2x Arbeitstische L: 3000 mm B: 2000 mm
Materiallager:
Blechdicken von 8mm bis 80 mm. S235JR , S355J2+N, P355N, P265GH, P275NL1, 16Mo3. Sondergüten können auf Anfrage gefertigt werden.
Abnahmen:
Abnahmeprüfzeugnisse nach 3.1 AD-W1, Ultraschallprüfung gem. AD-W9 Umstempelungsgenehmigung des TÜV Süd, 3.2 Abnahmen in Zusammenarbeit mit dem TÜV

Das autogene Brennschneiden eignet sich besonders für kohlenstoffarme und niedrig legierte Stähle mit einem Kohlenstoffgehalt von 0,1% bis 0,3%. Die Schneidfähigkeit wird durch Legierungselemente wie Chrom, Nickel, Molybdän und Kohlenstoff beeinträchtigt, während Mangan, Silizium, Phosphor und Schwefel nur minimale Auswirkungen haben.
Plasmaschneiden nutzt einen Plasmastrahl, um Metalle zu schmelzen und von der Schnittfuge zu entfernen, auch für solche, die sonst nicht thermisch schneidbar sind. Dieses Verfahren ist durch hohe Geschwindigkeiten besonders effizient und wird in zwei Hauptarten unterschieden: Direktes Plasmaschneiden, wo der Lichtbogen direkt zwischen Elektrode und Werkstück stattfindet, und indirektes Schneiden, das den Lichtbogen zwischen Elektrode und einer Hilfsanode verwendet.
